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	<title>Kommentare zu: Gie&#223;en gent wieder</title>
	<link>http://Giessen-Blog.de/08.03.2007/giessen-gent-wieder/</link>
	<description>Das Weblog von Giessenern für Giessener</description>
	<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 23:14:48 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>Von: Eugen Pletsch</title>
		<link>http://Giessen-Blog.de/08.03.2007/giessen-gent-wieder/#comment-2193</link>
		<author>Eugen Pletsch</author>
		<pubDate>Mon, 09 Apr 2007 21:11:42 +0000</pubDate>
		<guid>http://Giessen-Blog.de/08.03.2007/giessen-gent-wieder/#comment-2193</guid>
					<description>Darf „Gottes Ebenbild“ Gott spielen?

Seit Wochen registriere ich mit zunehmender Verwunderung, dass sich die Informationen zum Thema Gen-Technik in den Giessener Tageszeitungen auf eine Art Hofberichterstattung beschr&#228;nken. So wurden die Meldungen, nach denen die Universit&#228;t in ihrem Jubeljahr erneut gentechnisch ver&#228;nderte Gerste auss&#228;t, offensichtlich unrecherchiert und unreflektiert wiedergegeben. &#196;hnlich sieht es beim Vorhaben der Universit&#228;t aus, Gen-Mais zu z&#252;chten. Au&#223;er einem kleinen Gr&#252;ppchen Aktivisten, die als „militante Gegner“ denunziert werden, scheint niemand begreifen zu wollen, was eigentlich passiert. Ich stelle die Frage, wer wirklich „militant“ ist?
Obwohl sich die Mandatstr&#228;ger von Gie&#223;en „gemeinsam gegen Genversuche auf dem Gebiet der Stadt“ ausgesprochen haben, Zeitungsmeldungen zufolge „ der Markt zu 75 Prozent gentechnikfreie Lebensmittel verlangt“ und die „Nachfrage nach gentechnikfreien Futtermitteln erheblich ist“, h&#228;lt die Universit&#228;t Gie&#223;en an der geplanten Aussaat von Gen-Mais fest. Ist dieser Akt von Willk&#252;r und – aus meiner Sicht – St&#246;rung &#246;ffentlicher Ordnung Hormuth´scher Hochmut? Welche Absichten haben die Professoren Friedt und Kogel tats&#228;chlich? Der MON 810 Mais-Versuch geschieht im Auftrag des Bundessortenamtes, die wiederum von MONSANTO beauftragt worden sind. 
Der Film „Leben au&#223;er Kontrolle“, der k&#252;rzlich im bayrischen Rundfunk lief, beschreibt die unwiderruflichen Konsequenzen, die genver&#228;ndertes Saatgut mit sich bringen: ALLES wird kontaminiert werden, die Pflanzen und Tiere und &#252;ber die Nahrungskette letztendlich der Mensch.  Die Fa. MONSANTO, einer der gr&#246;&#223;ten Brunnenvergifter der Welt, hat laut einer Greenpeace-Meldung in der eigenen Kantine in London auf genfreies Essen umgestellt, w&#228;hrend es in manchen L&#228;ndern der Erde praktisch kein genetisch unver&#228;ndertes Getreide mehr gibt. Jetzt wird vermutet, dass MONSANTO auch hierzulande mit Hilfe „ausgesuchter Politiker und Wissenschaftler“ daf&#252;r sorgen wird, dass sich die Kontaminierung durch genver&#228;ndertes Saatgut nicht mehr aufhalten l&#228;sst. 
MONSANTO, Hersteller des Killers&#252;&#223;stoffes Aspartam, wird als die „meistgehasste Company“ der Welt bezeichnet. Ich empfehle den B&#252;rgern dieser Stadt, den Begriff MONSANTO in eine Internet-Suchmaschine einzugeben. Zusammen mit den Begriffen „Mafia“ oder „Terror“ gegoogelt, kommt man zu interessanten Meldungen.
Mag man sich fragen, warum sich unsere Uni Gie&#223;en mit dieser international ber&#252;chtigten R&#228;uberbande abgibt, anstatt sich auf die Seite derer zu stellen, die sich, wie die Nobelpreistr&#228;gerin Dr.Vandana Shiva f&#252;r die Artenvielfalt einsetzen, um die Landwirtschaft vor Gen-Piraten zu sch&#252;tzen. Das Problem ist, dass die Gen-Mafia im M&#228;ntelchen der Wissenschaft daher kommt und gerne etwas von Fortschritt faselt. So gewinnen sie akademische Hinterw&#228;lder und Politiker, die alles, was sie in ihren Konsequenzen nicht verstehen, f&#252;r Fortschritt halten. Vielleicht ist das der Grund, warum Monsanto sich hier ausbreiten will obwohl niemand wei&#223;, welche Folgen diese „Versuche“ wirklich haben werden. Welche Versicherung deckt eigentlich m&#246;gliche Sch&#228;den ab? Gibt es eine Absicherung, und wenn nein, wer tr&#228;gt dann die pers&#246;nliche Verantwortung?
Am Meisten verwundert mich, dass die sonst sehr lautstarken „christlichen“ Gruppierungen der Region zu diesem Thema offensichtlich keine Worte finden. Monatelang wird &#252;ber „christliche Sch&#246;pfungslehre“ im Biologieunterricht diskutiert, und jetzt, wo der Mensch dabei ist, auf unwiderrufliche Weise in Gottes Sch&#246;pfung herumzupfuschen, herrscht gro&#223;es Schweigen. Darf „Gottes Ebenbild“ Gott spielen?
Ich schlage eine &#246;ffentliche Vorf&#252;hrung des Films „Leben au&#223;er Kontrolle“ bei einer Stadtverordnetenversammlung vor. Niemand soll behaupten k&#246;nnen, „er habe von allem nichts gewusst“.

Eugen Pletsch</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Darf „Gottes Ebenbild“ Gott spielen?</p>
<p>Seit Wochen registriere ich mit zunehmender Verwunderung, dass sich die Informationen zum Thema Gen-Technik in den Giessener Tageszeitungen auf eine Art Hofberichterstattung beschr&#228;nken. So wurden die Meldungen, nach denen die Universit&#228;t in ihrem Jubeljahr erneut gentechnisch ver&#228;nderte Gerste auss&#228;t, offensichtlich unrecherchiert und unreflektiert wiedergegeben. &#196;hnlich sieht es beim Vorhaben der Universit&#228;t aus, Gen-Mais zu z&#252;chten. Au&#223;er einem kleinen Gr&#252;ppchen Aktivisten, die als „militante Gegner“ denunziert werden, scheint niemand begreifen zu wollen, was eigentlich passiert. Ich stelle die Frage, wer wirklich „militant“ ist?<br />
Obwohl sich die Mandatstr&#228;ger von Gie&#223;en „gemeinsam gegen Genversuche auf dem Gebiet der Stadt“ ausgesprochen haben, Zeitungsmeldungen zufolge „ der Markt zu 75 Prozent gentechnikfreie Lebensmittel verlangt“ und die „Nachfrage nach gentechnikfreien Futtermitteln erheblich ist“, h&#228;lt die Universit&#228;t Gie&#223;en an der geplanten Aussaat von Gen-Mais fest. Ist dieser Akt von Willk&#252;r und – aus meiner Sicht – St&#246;rung &#246;ffentlicher Ordnung Hormuth´scher Hochmut? Welche Absichten haben die Professoren Friedt und Kogel tats&#228;chlich? Der MON 810 Mais-Versuch geschieht im Auftrag des Bundessortenamtes, die wiederum von MONSANTO beauftragt worden sind.<br />
Der Film „Leben au&#223;er Kontrolle“, der k&#252;rzlich im bayrischen Rundfunk lief, beschreibt die unwiderruflichen Konsequenzen, die genver&#228;ndertes Saatgut mit sich bringen: ALLES wird kontaminiert werden, die Pflanzen und Tiere und &#252;ber die Nahrungskette letztendlich der Mensch.  Die Fa. MONSANTO, einer der gr&#246;&#223;ten Brunnenvergifter der Welt, hat laut einer Greenpeace-Meldung in der eigenen Kantine in London auf genfreies Essen umgestellt, w&#228;hrend es in manchen L&#228;ndern der Erde praktisch kein genetisch unver&#228;ndertes Getreide mehr gibt. Jetzt wird vermutet, dass MONSANTO auch hierzulande mit Hilfe „ausgesuchter Politiker und Wissenschaftler“ daf&#252;r sorgen wird, dass sich die Kontaminierung durch genver&#228;ndertes Saatgut nicht mehr aufhalten l&#228;sst.<br />
MONSANTO, Hersteller des Killers&#252;&#223;stoffes Aspartam, wird als die „meistgehasste Company“ der Welt bezeichnet. Ich empfehle den B&#252;rgern dieser Stadt, den Begriff MONSANTO in eine Internet-Suchmaschine einzugeben. Zusammen mit den Begriffen „Mafia“ oder „Terror“ gegoogelt, kommt man zu interessanten Meldungen.<br />
Mag man sich fragen, warum sich unsere Uni Gie&#223;en mit dieser international ber&#252;chtigten R&#228;uberbande abgibt, anstatt sich auf die Seite derer zu stellen, die sich, wie die Nobelpreistr&#228;gerin Dr.Vandana Shiva f&#252;r die Artenvielfalt einsetzen, um die Landwirtschaft vor Gen-Piraten zu sch&#252;tzen. Das Problem ist, dass die Gen-Mafia im M&#228;ntelchen der Wissenschaft daher kommt und gerne etwas von Fortschritt faselt. So gewinnen sie akademische Hinterw&#228;lder und Politiker, die alles, was sie in ihren Konsequenzen nicht verstehen, f&#252;r Fortschritt halten. Vielleicht ist das der Grund, warum Monsanto sich hier ausbreiten will obwohl niemand wei&#223;, welche Folgen diese „Versuche“ wirklich haben werden. Welche Versicherung deckt eigentlich m&#246;gliche Sch&#228;den ab? Gibt es eine Absicherung, und wenn nein, wer tr&#228;gt dann die pers&#246;nliche Verantwortung?<br />
Am Meisten verwundert mich, dass die sonst sehr lautstarken „christlichen“ Gruppierungen der Region zu diesem Thema offensichtlich keine Worte finden. Monatelang wird &#252;ber „christliche Sch&#246;pfungslehre“ im Biologieunterricht diskutiert, und jetzt, wo der Mensch dabei ist, auf unwiderrufliche Weise in Gottes Sch&#246;pfung herumzupfuschen, herrscht gro&#223;es Schweigen. Darf „Gottes Ebenbild“ Gott spielen?<br />
Ich schlage eine &#246;ffentliche Vorf&#252;hrung des Films „Leben au&#223;er Kontrolle“ bei einer Stadtverordnetenversammlung vor. Niemand soll behaupten k&#246;nnen, „er habe von allem nichts gewusst“.</p>
<p>Eugen Pletsch</p>
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		<title>Von: Marie-Luise Volk</title>
		<link>http://Giessen-Blog.de/08.03.2007/giessen-gent-wieder/#comment-9358</link>
		<author>Marie-Luise Volk</author>
		<pubDate>Sat, 28 Jun 2008 17:10:26 +0000</pubDate>
		<guid>http://Giessen-Blog.de/08.03.2007/giessen-gent-wieder/#comment-9358</guid>
					<description>Hoffentlich gab es in der Zwischenzeit eine Stadtverordnetenversammlung in Giessen. Die AgroGentechnik ist in der Hierarchie der von Menschenhand gemachten Katastrophen auf Platz 1! Atomkraftwerke kann man vorsichtshalber abschalten. Die Zauberlehrlinge der AgroGentechnikWissenschaft wissen zwar, wie man synthetische Gene in die Pflanze hineinbekommt, aber nicht wie man sie wieder herausbekommt. Damit sind die Folgen unumkehrbar. Die die AgroGentechnik bef&#252;rwortenden Politiker l&#252;gen uns permanent an: AgroGentechnik sei sicher, AgroGentechnik br&#228;chte Vorteile, AgroGentechnik m&#252;sse man betreiben, um wirtschaftlich mithalten zu k&#246;nnen usw. Dabei wissen wir jetzt, da&#223; diese Politker die Helfershelfer der Firmen wie Monsanto, Bayer, BASF, Syngenta usw. sind. Wie aus der Studie von Christoph Then und Antje Lorch (April 2008) hervorgeht, stecken Wissenschaftler wie Jany, Buhk, Bartsch, Schiemann, Ammann u.a. mit der AgroChemie unter einer Decke. Sie geh&#246;rten vor Gericht gestellt. Sie betreiben Auftragswissenschaft f&#252;r die AgroChemieFirmen. Uns wollen sie jedoch wei&#223; machen, da&#223; sie zu v&#246;llig "unabh&#228;ngigen" Ergebnissen gekommen sind. Sie bilden sich ein, uns t&#228;uschen zu k&#246;nnen. Die B&#252;rgerInnen sind gehalten, gegen diese unsauberen Forschungsergebnisse aufzustehen. Es ist nur Lug und Trug. In der 140. Sitzung des Bundestages (25.01.08) ist die Unversch&#228;mtheit einiger Politiker dokumentiert. Dieses Dokument m&#252;&#223;te in dem jeweiligen Wahlkreis daf&#252;r sorgen, da&#223; diese AgroGentechnik bef&#252;rwortenden Politiker abgew&#228;hlt werden. Sie haben nichts mehr im Bundestag verloren. Sie haben die Fronten gewechselt und wollen uns B&#252;rgern die AgroGentechnik aufzwingen. Mit Begriffen wie "Koexistenz", "Wahlfreiheit" und "Sicherheit" l&#252;gen sie uns an. Eugen Pletsch hat recht: Niemand soll behaupten k&#246;nnen, "er habe von allem nichts gewu&#223;t".
Marie-Luise Volk, Gesundheitsberaterin (GGB)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hoffentlich gab es in der Zwischenzeit eine Stadtverordnetenversammlung in Giessen. Die AgroGentechnik ist in der Hierarchie der von Menschenhand gemachten Katastrophen auf Platz 1! Atomkraftwerke kann man vorsichtshalber abschalten. Die Zauberlehrlinge der AgroGentechnikWissenschaft wissen zwar, wie man synthetische Gene in die Pflanze hineinbekommt, aber nicht wie man sie wieder herausbekommt. Damit sind die Folgen unumkehrbar. Die die AgroGentechnik bef&#252;rwortenden Politiker l&#252;gen uns permanent an: AgroGentechnik sei sicher, AgroGentechnik br&#228;chte Vorteile, AgroGentechnik m&#252;sse man betreiben, um wirtschaftlich mithalten zu k&#246;nnen usw. Dabei wissen wir jetzt, da&#223; diese Politker die Helfershelfer der Firmen wie Monsanto, Bayer, BASF, Syngenta usw. sind. Wie aus der Studie von Christoph Then und Antje Lorch (April 2008) hervorgeht, stecken Wissenschaftler wie Jany, Buhk, Bartsch, Schiemann, Ammann u.a. mit der AgroChemie unter einer Decke. Sie geh&#246;rten vor Gericht gestellt. Sie betreiben Auftragswissenschaft f&#252;r die AgroChemieFirmen. Uns wollen sie jedoch wei&#223; machen, da&#223; sie zu v&#246;llig &#8220;unabh&#228;ngigen&#8221; Ergebnissen gekommen sind. Sie bilden sich ein, uns t&#228;uschen zu k&#246;nnen. Die B&#252;rgerInnen sind gehalten, gegen diese unsauberen Forschungsergebnisse aufzustehen. Es ist nur Lug und Trug. In der 140. Sitzung des Bundestages (25.01.08) ist die Unversch&#228;mtheit einiger Politiker dokumentiert. Dieses Dokument m&#252;&#223;te in dem jeweiligen Wahlkreis daf&#252;r sorgen, da&#223; diese AgroGentechnik bef&#252;rwortenden Politiker abgew&#228;hlt werden. Sie haben nichts mehr im Bundestag verloren. Sie haben die Fronten gewechselt und wollen uns B&#252;rgern die AgroGentechnik aufzwingen. Mit Begriffen wie &#8220;Koexistenz&#8221;, &#8220;Wahlfreiheit&#8221; und &#8220;Sicherheit&#8221; l&#252;gen sie uns an. Eugen Pletsch hat recht: Niemand soll behaupten k&#246;nnen, &#8220;er habe von allem nichts gewu&#223;t&#8221;.<br />
Marie-Luise Volk, Gesundheitsberaterin (GGB)</p>
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